Schufafreie Geldquellen
HomeImpressumKontaktAGB
Schufafreie Kredite
Geld von Privat
Gratiskredit
Vermittler, international
Vermittler, national
Geld gegen Vertrauen
Bank, die keine Zinsen will
Ratz-fatz-schuldenfrei
Schufa-Eintrag löschen
Konten ohne Schufa 1
Konten ohne Schufa 2
Kreditkaren ohne Schufa
Handys ohne Schufa
Fahrzeuge ohne Schufa
Policenkredit ohne Schufa
Hartz 4 Kredit
Studentenkredite
Immobilienkredite
Spezialkredite
Pfandkredite
Autopfandkredite
Kirchliche Kredite
Fremdwährungskredite
Kredite für Selbstständige
Finanzielle Freiheit trotz Regelinsolvenz
Risikokapital-Geber
Kapital von der KfW
Neue Liquidität
Geld vom Staat
Bürgschaftsbanken
Spezialbanken
Auslandsbanken
Spielbanken
Kredit-Vergleich
Kreditkarten-Vergleich
Girokonto-Vergleich
JEDEN TAG REICHER
Geld als Testperson


Schufafreie Bankkonten

Teil 2: Ausland

Hinter dem neudeutschen Kunstwort BaFin verbirgt sich eine Bundesbehörde, die äußerst unangenehm werden kann, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Es ist eine im Jahre 2002 neu geschaffene Mammutbehörde, die nicht nur Banken und Versicherungen auf die Finger schaut, sondern sich auch sehr für alle Konten der Bundesbürger interessiert.

Während sich die SCHUFA wenigstens nur Konten speichert, die irgendwie im Zusammenhang mit Krediten stehen, sich nicht aber für Festgeld-, Anlage-, Wertpapier- und ähnliche Konten interessiert, geht die BaFin da viel weiter: Sie will alles wissen.

Im Zusammenhang mit der BaFin gelten Datenschutz und vor allem das einst so eiserne Bankgeheimnis seit 1. April 2005 nicht mehr (ein trauriger Aprilscherz). Beispielsweise erhält Ihr zuständiges Finanzamt von der Zentraldatei des Bundesamtes für Finanzdienstleistungen problemlos Auskünfte, ob und wo ein Steuerzahler Konten und Depots unterhält. Bundesweit. Andere Behörden haben ähnliche Rechte und Einblicke, was z.B. Schuldner in Situationen bringen kann...

Aber alles hat seine Grenzen: Ausländische Bankverbindungen sind gottseidank nicht gespeichert! Somit bieten Auslandskonten echte Alternativen, denn deutsche Behörden können hier nicht schnüffeln und auch die SCHUFA hat keine Chance.

Ein Konto in Deutschland hat durchaus gravierende Nachteile:

  • Das Finanzamt ist vom Datenschutz befreit und erhält alle gewünschten Auskünfte über Konten und Depots von der BaFin, wohin alle in Deutschland tätigen Geldinstitute alle Kundendaten melden müssen.
  • Sobald das Finanzamt die Bankverbindungen weiß, darf es die betreffenden Institute um Detailauskünfte bitten - und erhält sie auch. Somit kann Ihr Finanzamt Ihre sämtlichen Kontobewegungen kontrollieren und überwachen! Sie werden "gläsern", weil es nun z.B. weiß, was Sie wann gekauft haben. Das Finanzamt weiß damit auch über Ihre(n) Aufenthaltsort(e) Bescheid...
  • Gläubiger können verhältnismäßig einfach mit Tricks (z.B. Blindpfändungsversuche, nähere Erläuterungen in "Ratz-fatz-schuldenfrei - DER SCHULDEN-KO", www.benn-verlag.de) das Konto eines Schuldners blockieren.
  • Die kontoführende inländische Bank übt oft Druck aus.
  • Wem die Bank das Girokonto gekündigt hat, der bekommt nicht so schnell wieder ein neues bei einer anderen deutschen Bank.
Da bietet ein Girokonto im Ausland doch eine Menge legale Vorteile, über die Sie nachdenken sollten und die vielleicht entscheidend sein können:
  • Die Kontoeröffnung im Ausland ist für jedermann trotz Kontenverweigerung in Deutschland möglich.
  • Teilweise kann die Kontoeröffnung komplett auf dem Postweg bewerkstelligt werden.
  • Eine Regelabfrage bei der deutschen SCHUFA wird nicht gemacht (Ausnahme: Österreich!).
  • Sowohl als Übergangslösung als auch als Dauerzustand einsetzbar.
  • Ihr deutsches Finanzamt erfährt nichts über die Kontoeröffnung.
  • Gläubiger können nicht pfänden, solange sie nicht wissen, wo sich das Konto befindet. Und die hiesigen Tricks sind aufs Ausland nicht anwendbar.
  • Daher zum Parken von "Notgroschen" oder von Kapital, das z.B. für einen Vergleich bzw. ein Insolvenzverfahren eingesetzt werden soll, eher geeignet.
  • Kein Abzug beim Arbeitslosengeld: Bei Scheckauszahlung behält das Arbeitsamt 10 Euro (!) "Sonderaufwand" ein. Das sind 40 Euro im Monat, die man mehr ausgezahlt bekommen kann, wenn man Arbeitslosengeld bzw. ALG II auf ein ausländischen Giroonto überweisen lässt. Das Amt muss das akzeptieren, zumal die Kosten die gleichen sind wie bei einer Inlands-Überweisung.
  • Grenzüberschreitende Standard-Überweisungen in Euro sind preislich vergleichbar mit reinen Inlandsüberweisungen. Das ist seit 1. Juli 2003 EU-Vorschrift.
  • Mit dem Auslandskonto können Sie Ihre Daueraufträge und Überweisungen praktischer und billiger abwickeln als Barüberweisungen am Schalter (5-7 Euro pro Auftrag).
  • Eine Kreditkarte ist ebenfalls möglich, notfalls auf Guthabenbasis. In Deutschland ist es unmöglich, eine Kreditkarte zu bekommen, wenn Negativmerkmale in der SCHUFA stehen. Oft auch als Prepaidkarte schwierig, falls Ihre Bank das überhaupt anbietet.
  • Handling des Kontos auf dem Postwege oder per Online-Banking.
  • Barabhebungen international am Geldautomat.
  • Für Geschäfts- wie Privatkunden möglich.
  • Das Auslandskonto kann meist in Euro geführt werden.
  • Ein Auslandskonto kann der eigenen Risikovorsorge dienen (Scheidung, Rechtsstreit, Insolvenz, Altersvorsorge, Erbfall usw.)

TIPP
Fallen Sie nicht auf Vermittler von Auslandskonten herein! Sie bieten ihre Dienste in Kleinanzeigen, vor allem aber auf Tausenden von Internetseiten an. Dabei werden trotz der Not von Verschuldeten horrende Vermittlungsgebühren verlangt. Bei 0900-Telefonnummern oder -Faxabrufen oder für eine schlecht kopierte DIN A4-Seite können Kosten bis zu 100 Euro entstehen!
Sie brauchen keine Hiwis, um ein Konto im Ausland zu eröffnen. Sie ersparen sich dadurch nicht nur unverschämte Gebühren, sondern oft auch Ärger (es kommt immer wieder vor, dass Zahlungen „verschwinden“). Selbst für eine Kreditkarte müssen Sie keine 200-300 Euro Einstiegsgebühr bezahlen. Für weitaus weniger Geld können Sie meist sogar mit einem Billigflieger in Ihr Wunschland fliegen, um sich Konto und/oder Kreditkarte zu besorgen und haben noch einen schönen Urlaubstag obendrein.
Zunächst einmal kann jeder, der irgendwo an Deutschlands Rändern wohnt, ein paar Kilometer weiter über die Grenze fahren und im Nachbarland ein Konto eröffnen. Ganz legal. In einem EU-Land allzumal, aber auch in der Schweiz. Es gibt keinerlei Vorschriften, die dies verbieten. Es gibt auch keine Bestimmungen, dass der Kontoinhaber im gleichen Land seinen Wohnsitz haben muss.

Die deutsche Grenznähe ist schon deshalb empfehlenswert, weil Mitarbeiter der Auslandsbank oft auch Deutsch sprechen. Auch in Touristenzentren ist die Verständigung besser. Mit Englisch kommt man aber überall zurecht.

Weiter zu:

Konto in Großbritannien

© Copyright: Roland Benn

Schufafrei Geldquellen von Roland Benn